Gemeindebrief

Hurra! Wir sind wieder erwacht!

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

bedingt durch die Coronakrise wurde unser Pfarreileben stark eingeschränkt. Doch unser Herr Jesus Christus und unsere Mutter Gottes Maria, der wir uns durch die Weihe anvertraut haben, haben uns alle behütet durch diese Zeit durchgetragen.

Es wurde schwierig, gemeinsame Anlässe zu planen. Umso größere Freude herrscht jetzt, da wir nun verschiedene gemeinschaftliche Ereignisse ankündigen können. Sie wollen helfen, unsere Beziehung zu Gott zu vertiefen, aber auch unsere Gemeinschaft als Christen wieder zu stärken. Folgende Anlässe sind geplant:

Wir leben in einer nicht einfachen Zeit, in der der christliche Glaube und unsere Gemeinschaft in Jesus Christus unbedingt gestärkt werden soll. 

Es würde mich deshalb wirklich freuen, Sie an dem einen oder anderen oben erwähnten Anlass willkommen zu heißen.

Ihr      


Die Passion und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

Im Monat April wollen  wir ganz besonders unseren Weg zusammen mit unserem Herrn Jesus Christus gehen. Jesus führt uns durch das zentrale Geheimnis unseres christlichen Glaubens: Seine Passion und Seine leibhafte Auferstehung von den Toten.

Sein grausamer Leidensweg weist uns auf den gefallenen Menschen hin. Wegen den von Menschen verursachten Sünden gehört Leiden zum Leben von uns allen. Und besonders jetzt hören wir den Schmerz so vieler Kriegsopfer.

Leiden ist nicht einfach. Es wird aber viel schwerer ohne Christus. Wer im Leiden immer nur auf sich schaut und dabei den Blick nicht auf IHN erhebt, kann tatsächlich den Boden unter den Füßen verlieren. Anders verläuft es bei demjenigen Menschen, der gerade in leidvollen Momenten sich immer mehr Jesus Christus zuwendet. Er oder sie erleben so einen Durchgang (=Pascha) vom Leiden hin zu einem tieferen, sinnvolleren und glücklicheren Leben. Es könnte auch eine kleine Auferstehung genannt werden.

So verstehen wir nun besser, warum der Apostel Paulus uns sagt: „Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten“ ( 1 Kor 1, 23).

Die leibhafte Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus von den Toten gibt uns wiederum die Gewissheit, dass Er, der am meisten von allen Menschen gelitten hat, Leiden und Tod für immer besiegt hat.

Die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Grabtuch von Turin geben unserer heutigen Zeit ein starkes Zeugnis über diesen Sieg unseres Herrn Jesus Christus von den Toten.

Am 27. Und 28. April 2022 zeigen wir Ihnen dazu den kurzen Film: „Auferstehung wissenschaftlich bewiesen.“ Beachten Sie dazu bitte die entsprechende Information in diesem Pfarrbrief.

In diesem Sinne wünsche ich allen teilhafte Wochen der Passion und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.

Ihr      


Nebel !

In unserer heutigen Zeit scheinen verschiedenste Dinge nicht mehr so klar erkennbar zu sein. Man hört viel von den Missbrauchsfällen in der Kirche, von Covid-19 und gewissen Kriegswirren. Uns allen aber fällt es immer schwerer, sich ein klares Urteil zu verschaffen und falsche Vermutungen und Uneinigkeit bahnen sich ihren Weg. Nebel macht sich breit.

„Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Mt 24, 35). Diese Worte unseres Herrn Jesus Christus verschaffen uns da bereits eine bessere Sicht. Und ein weiteres Wort, das Er ebenfalls in einer Zeit der Verunsicherung sprach, führt uns zu einer noch größeren Klarheit: „Wachet und betet“ (Mt 26,41).

Die nun beginnende Fastenzeit von 40 Tagen zeichnet sich nicht nur aus durch Verzicht und Almosen, sondern vor allem auch durch intensiveres Beten.

Vor einiger Zeit haben sich verschiedenste Menschen in unserer Pfarrei bereit erklärt, einmal in vierzig Tagen vor allem für alle Personen bei uns und in unserem Pfarrterritorium den Rosenkranz, dieses so kräftige Gebet gegen den Urheber aller Verwirrung, den Teufel, zu beten.  Dies ist nicht nur ein Akt wahrer Solidarität, sondern wird auch unsere Einheit als Pfarrei in Jesus Christus stärken. Und nur in, durch und mit Ihm sind wir wahrhaftig stark und sehen die Dinge klarer.

Wer also ab der nun beginnenden Fastenzeit sich zusätzlich noch dieser Gebetsinitiative (ein Rosenkranz in vierzig Tagen für alle Menschen in unserem Pfarrterritorium) anschließen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.

Alle wollen wir doch weniger Nebel und mehr Klarheit. Das gemeinsame Gebet hilft uns wesentlich dorthin anzukommen.

Ihr      


Darstellung des Herrn

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel. Die Geschichte ist bekannt. Das kleine Jesuskind wird im Tempel Gott geweiht. Ab nun kann Gott dieses Kind ausschließlich für sich beanspruchen. Und im Fall von Jesus geschieht dies tatsächlich. Mit ungefähr 30 Jahren verlässt Jesus die eigene Mutter Maria und die Heimatstadt Nazareth, um nur noch für Gott und dessen Pläne zur Verfügung zu stehen.

Jesus, das Lamm Gottes, lässt sich ähnlich einer angezündeten Kerze ganz als Lichtspender gebrauchen. Deshalb werden am Fest der Darstellung des Herrn auch die Kerzen gesegnet.

Jesus selbst wird uns also zum Vorbild, um sich für den Dienst am Nächsten, an der Kirche und an der eigenen Pfarrgemeinde gebrauchen zu lassen. Aus diesem Grund feiert die Kirche den 2. Februar auch als den Tag des geweihten Lebens. In vielen Diözesen weltweit lädt der Bischof an diesem Tag alle Ordensleute ein, um gemeinsam mit ihm Gott feierlich das heilige Messopfer darzubringen.

Alle Ordensleute haben Gott versprochen, mit Seiner Hilfe das Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams gegenüber einem konkreten Oberen einzuhalten. Es ist ein wirklich alternatives Lebensprogramm, welches in der Gemeinschaft gelebt wird. Der Vorgeschmack der ewigen Glückseligkeit einst im Himmel soll konkret hier in dieser Welt aufgezeigt werden.

Aber nicht nur Ordensleute, sondern alle getauften Christen sind dazu eingeladen, wie Jesus in Seinem Sinne Lichtspender für Gott und die Mitmenschen zu werden.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen reich gesegneten Monat der „Lichtmess“.

Ihr